In einer Höhle auf Miyakojima reift Awamori.
Taragawa wurde 1948 in Gusukube Uruka auf Miyakojima als „Taragawa Shuzosho“ gegründet. In dieser grundwasserreichen Gegend stellt das Haus seitdem Awamori her.
Etwa 150 Meter südlich der Brennerei liegt das Höhlenlager „Uipyaa Upusu Gura“. Es befindet sich rund 5 Meter unter der Erde und ist etwa 60 Meter lang; Temperatur und Luftfeuchtigkeit bleiben das ganze Jahr über nahezu gleich. Kunden können gekauften Awamori hier einlagern und ihn mit einem Holzschild für einen besonderen Tag reifen lassen.
Neben der Pflege der Tradition wagt Taragawa auch Neues. Gemeinsam mit befreundeten Brennereien auf anderen Inseln hat das Haus den Süßkartoffelbrand „Imuge“, der Ende der Meiji-Zeit verschwunden war, nach rund 100 Jahren wiederbelebt. 2019 kam eine Produktionsstätte für Spirituosen hinzu; seitdem entstehen dort der Rum „MAKUGAN“ und Gin.
- Reifung von Kusu (gereiftem Awamori) im Höhlenlager „Uipyaa Upusu Gura“
- Der lange gereifte Kusu „Kuon“ erhielt bei der San Francisco World Spirits Competition zwei Jahre in Folge Best of Class
- Nach rund 100 Jahren wiederbelebt: der Süßkartoffelbrand „Imuge“
- Rum aus Miyakojima wird auch nach Frankreich geliefert